Altstadt SPD fordert besseres Angebot an öffentlichen WCs

März 3, 2015 in Allgemein von tobiashammerl

„Es stinkt uns,“ so der Vorsitzende der Altstadt SPD, Stadtrat Tobias Hammerl, „dass es in Regensburg zuwenige öffentliche WCs gibt.“ Insbesondere stört sich der OV Altstadt daran, dass die Bestandsanlagen teilweise in einem unsansehnlichen Zustand sind, wie etwas das WC „Vor der Grieb“, oder dass die Toiletten zu kurze Öffnungszeiten haben. Deshalb hat der Ortsverein seine Forderungen in den folgenden Antrag an die Stadtratsfraktion und den SPD Stadtverband gegossen:

Öffentliche WCs in der Regensburger Altstadt

Derzeit gibt es in der Stadt Regensburg zehn öffentliche WC-Anlagen. Davon hat nur die Anlage am Neupfarrplatz durchgehend geöffnet. Insbesondere in der Altstadt sind Menschen, die in Häuserecken, Nischen oder Durchgängen (z.B. Grasgasse) ihre Notdurft verrichten ein großes Ärgernis. Davon abgesehen ist es jedoch gerade für ältere Menschen, für Familien mit Kindern gegenwärtig auch untertags schwierig, eine Toilette zu finden. Die Quantität, die Qualität und die Öffnungszeiten der Bestandsanlagen sind insgesamt nicht mehr bedarfsgerecht.

Die Stadt Regensburg möge deshalb folgende Maßnahmen durchführen:

1.) Renovierung der WC-Anlage „Vor der Grieb“. Danach soll die Anlage eine durchgehende Öffnungszeit haben. Die Anlage soll zudem mit einem verschließbaren Still- und Wickelzimmer ausgestattet werden. Die WC Anlage soll barrierefrei umgerüstet werden.

2.) Errichtung neuer Toilettenanlagen in der westlichen und östlichen Altstadt, am besten am Arnulfsplatz und im Bereich des neuen Rathauses.

3.) Einrichtung einer öffentlichen Toiletten im Bereich Grasgasse/Maximilianstr., welche rund um die Uhr geöffnet hat.

4.) Verlängerung der Öffnungszeiten von WC-Anlagen an Parkplätzen bis mindestens 20:00 Uhr, auch im Winter. Dennoch muss die gefühlte Sicherheit sicher gestellt werden.

5.) Darstellung aller öffentlichen WCs auf der Homepage der Stadt Regensburg dargestellt und den gängigen Informationsmaterialen der RTG.

6.) Stärkere Bewerbung der Initiative „Nette Toilette“.